In Philippsburg geht es um alles
9th October 2026
Motoball Deutschland
„Win or go home“ heißt es am Wochenende in zumindest einem Rückspiel der Platzierungsrunden-Halbfinals. Im zweiten Spiel ist die Entscheidung dagegen bereits im Hinspiel gefallen.
In Philippsburg geht es bei Null los
So spannend war ein Halbfinal-Rückspiel in der Platzierungsrunde selten. Wenn am Sonntag um 16 Uhr der MSC Philippsburg den MSC Pattensen erwartet, dann ist klar: Ein Sieg ist für beide Teams Pflicht, um ins Endspiel einzuziehen. Denn nachdem das Hinspiel vor Wochenfrist in Niedersachsen 3:3 endete, starten beide Teams dieses Wochenende quasi wieder bei null. Ein Umstand, den die Philippsburger bereits kennen: Bereits im Viertelfinale gelang dem MSC im Hinspiel beim MBC Kierspe ein 4:4, bevor auf eigenem Platz durch ein 5:0 der Einzug in die Runde der besten Vier folgte. Ein ähnliches Ziel hat der Südligist am Sonntag auch und setzt dabei einmal mehr auf seinen Heimvorteil. Die Gäste aus Pattensen wollen mit allen Mitteln dagegenhalten und ihrerseits die Chance wahren, als einzig verbliebener Nordligist in diesem Jahr in ein Endspiel einzuziehen. Gleichwohl liefen die Reisen in den Süden in diesem Jahr noch nicht so gut für die Niedersachsen. Im Viertelfinale unterlag Pattensen beim MSC Malsch und machte erst im Rückspiel auf eigenem Platz alles klar.
MBV Budel mit entspannter Auswärtsfahrt
Ganz anders ist die Ausgangslage im zweiten Halbfinale, wenn der MSC Kobra Malchin am Samstag ab 16 Uhr die MBV Budel empfängt. Nach dem deutlichen 12:1-Hinspielsieg vor einer Woche stehen die Niederländer bereits mit mehr als einem Bein im Endspiel. Die Wahrscheinlichkeit, dass Budel ein Polster von elf Toren beim Nordsiebten verspielt, ist eher gering und käme einer Sensation gleich. Entsprechend gehen auch die Gastgeber aus Malchin ohne Druck in die Partie. Für die Kobras steht vielmehr ein ordentlicher Jahresausklang vor eigenem Publikum im Vordergrund – vielleicht auch noch mit zumindest einem Sieg.
